Start – Zentrum von Haelen
Die Route beginnt am Knotenpunkt 85, nahe der Kirche und dem alten Rathaus. Von hier aus folgen Sie den Knotenpunkten in Richtung 82. Sie verlassen das Dorf über eine Brücke über den wiederhergestellten Haelener Bach und passieren den historischen Bauernhof Strikkenhof aus dem 18. Jahrhundert.
Durch das Leudal zu zwei Wassermühlen
Sie wandern durch das Leudal zur Leumühle, eine historische Getreide- und Ölmühle aus dem Jahr 1773. In der Fassade befindet sich eine Statue der Heiligen Ursula. Im Obstgarten vor der Mühle wachsen alte Obstsorten, wie sie früher bei Bauernhöfen üblich waren.
Am Ufer des Leubachs geht es weiter zur Elisabethmühle, heute eine Ruine mit modernem Wasserrad. Die Mühle wurde 1944 zerstört und 2014 teilweise restauriert. Das Wasserrad erzeugt heute Strom.
Naturmomente unterwegs
Zwischen den Mühlen verläuft der Weg entlang des gewundenen Leubachs. Halten Sie Ausschau nach Biberspuren, mit etwas Glück sehen Sie sogar Eisvögel. Die Route überquert den Bach an der Koebrug und führt dann weiter durch Wälder und Felder.
Gedenken am Denkmal der Toleranz
Unterwegs kommen Sie am Denkmal der Toleranz vorbei. Es erinnert an 687 Soldaten aus 11 Nationen, die im Leudalgebiet zwischen 1940 und 1944 gefallen sind. Jedes Jahr im November findet hier eine Gedenkfeier statt.
Besuch des Landguts De Bedelaar
Über eine offene Heide und vorbei an Grabhügeln aus der Bronze- und Eisenzeit erreichen Sie das Landgut De Grote Bedelaar. Hier lebte der Arzt und Anthropologe Eugène Dubois. Kurz nach Knotenpunkt 96 verlassen Sie kurz die Hauptroute, um durch ein Tor in den Wald zu gehen. Dort steht der von Dubois erbaute Eulenturm. Jede Etage ist für eine andere Tierart gedacht von Eulen bis zu Fledermäusen.
Nach dem Besuch des Eulenturms kehren Sie zur Route zurück und wandern weiter zum Ausgangspunkt in Haelen.