Wandelen met ezels
Wandelen met ezels

Mit Eseln wandern in Heythuysen

Frühlingsgefühl

Wer hätte gedacht, dass es zum offiziellen Start des Frühlings schon 18 Grad warm sein würde? Ich jedenfalls nicht. Normalerweise ist für mich noch die Zeit der dicken Jacken und kalten Hände, aber heute fühlte es sich an, als hätte der Frühling bereits begonnen. Die Sonne schien und der Himmel war strahlend blau.

Das passte gut, denn heute stand etwas Besonderes auf dem Programm. In Heythuysen, auf dem Care-Bauernhof Rondmeer, gingen meine Kollegin Fleur und ich mit Eseln wandern.

ezeltjes in Heythuysen

 

Ein fröhlicher Anfang

Bei unserer Ankunft wurden wir schnell von unseren Wandergefährten begrüßt. Mit ihren weichen Nasen, die sie neugierig an uns drückten, und ihrem freundlichen Blick warteten sie schon auf uns. Esel haben etwas Ruhiges an sich. Sie haben es nie eilig, nehmen sich Zeit und scheinen die Welt in ihrem eigenen Tempo zu erleben.

Bevor wir losgingen, bekamen wir eine Route für eine Runde durch den Wald. Der Plan war klar, aber schon bald merkten wir, dass Esel ihre ganz eigenen Vorstellungen davon haben, wie eine Wanderung ablaufen sollte.

Am Nachmittag stand die Sonne hoch am Himmel und tauchte den noch recht kahlen Wald in ein warmes Licht. Obwohl die Bäume noch ohne Blätter waren, lag bereits ein deutliches Frühlingsgefühl in der Luft. Überall waren Vögel zu hören. Ihr Gesang hallte zwischen den Baumstämmen wider und gab dem Wald etwas Lebendiges und Hoffnungsvolles.

Irgendwann entdeckte ich sogar den ersten Schmetterling des Jahres. Einen kleinen gelben. Eine Weile flatterte er neben uns her, als wäre er neugierig auf unseren besonderen Zug. Es fühlte sich an wie ein Zeichen dafür, dass der Winter langsam Platz für eine neue Jahreszeit macht.

Ezeltjes wandelen in het bos

 

Die Esel bestimmten das Tempo

Die Esel hatten inzwischen ihre eigenen Prioritäten. Das saftig grüne Gras entlang des Weges war einfach zu verlockend, um es zu ignorieren. Regelmäßig blieben sie stehen, um einen Bissen zu nehmen, oder entschieden, dass eine andere Richtung vielleicht interessanter wäre.

In solchen Momenten versteht man plötzlich genau, woher das Sprichwort „stur wie ein Esel“ kommt.

Ab und zu machten sie ihre Meinung auch lautstark deutlich. „Ia–ia“, hallte es durch den Wald, gefolgt von einem tiefen Seufzer, als wollten sie uns ganz klar sagen, dass sie das Tempo bestimmten. Dann zogen sie wieder los oder knabberten am Wegesrand einen Zweig ab.

Es fühlte sich fast so an, als würden die Esel mit uns spazieren gehen. Und ehrlich gesagt machte genau das die Erfahrung noch schöner. Es sorgte dafür, dass wir langsamer wurden, den Esel im Zaum halten mussten und wirklich im Moment präsent waren.

Ezeltjes in het bos de route

 

Den Moment genießen

In einer Welt, in der alles schnell geht, sorgen Esel für Ruhe. Sie bringen dich fast dazu, dich bewusst umzusehen. Den Vögeln zuzuhören und deine eigenen Schritte – und die der Esel – wahrzunehmen. Plötzlich merkst du, wie viel es zu entdecken gibt, wenn du dich nicht beeilst.

Am Ende fühlte es sich an, als wären wir wirklich kurz dem Alltag entflogen. Nicht weit weg, aber doch ganz losgelöst vom täglichen Trubel. Es fühlte sich wirklich so an, als hätte der Frühling bereits begonnen.

Mein Fazit


Mit Eseln zu wandern ist mehr als nur ein Spaziergang. Es ist eine Erfahrung, die dich entschleunigt, dich zum Lachen bringt und dich den Moment genießen lässt.

Sandra

Hallo!
Mein Name ist Sandra und ich studiere Kommunikation an der Fontys in Eindhoven.
Zurzeit mache ich ein Praktikum bei Hart van Limburg, wo ich gerne mehr über Kommunikation und die Erstellung von Content für die Region lernen möchte.